Mariënlof - Vom Kloster zur Abtei
Um 1438 gründete Maria van Colen mit Hilfe des Burggrafen Jan van Gutschoven ein Kloster der Kreuzherren in Kerniel. Durch eine päpstliche Bulle von 1486 wurde die Pfarrei Kerniel in das Kloster Colen eingegliedert und von einem der Kreuzherren betreut. Noch immer verbindet ein schöner Kirchweg die Kirche von Kerniel mit der Abtei. Im Jahr 1822 wurden die Gebäude und Ländereien von Colen an die letzte verbliebene Schwester der Zisterzienserinnen-Abtei von Woutersbrakel verkauft. Aus diesem historischen Grund erhielt das Kloster Colen seit 1990 offiziell den Titel einer Abtei, da Mariënlof die Fortsetzung der Abtei von Woutersbrakel ist. Die Abtei besitzt noch einen schönen ummauerten Garten, der leider nicht für die Öffentlichkeit zugänglich ist.